Samstag, 22. September 2012

Jim Knopf & Lukas - Eine Insel mit zwei Bergen

Kommentare:

  1. Michael Ende war alles andere als ein Völkischer, und als Esoteriker ist er auch nicht gerade berühmt geworden.
    Dennoch sind seine Werke oft von einer geradezu begnadeten Tiefgründigkeit.
    Was er nun in dieser zweibändigen Geschichte um "Jim Knopf" verarbeitet hat, ist wirklich erstaunlich!
    Das erste, was mir auffiel, war der Name der allseits bekannten Insel mit zwei Bergen.
    'Lummerland' ist in Wirklichkeit 'Lummenland', der 'Lummenfelsen', nämlich 'Helgoland'.
    Am Ende des 1. Bandes "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", 1960, wird die Lokomotive Emma mit ihren Insassen unter Wasser durch eine Ruinenstadt gezogen.
    Am Ende des 2. Bandes "Jim Knopf und die Wilde 13", 1962, entpuppt sich Lummerland als die höchste Spitze eben dieses versunkenen Landes mit der Ruinenstadt, das nun wieder aufgetaucht ist.
    Wer die Forschungsergebnisse des steirer Pfarrers Jürgen Spanuth kennt, weiß, daß der Lummenfelsen der letzte Rest ist des friesischen Großreiches 'Heliga Atalant - Heiliges Vaterland'.
    Aus 'Heligaland - Heiligland' wurde bei den Friesen Helgoland, und aus 'Ataland' machten die Griechen 'Atlantis'.
    Als die Jim-Knopf-Bücher erschienen, waren die Erkenntnisse erst seit kurzem veröffentlicht.
    Sollte der Oberbayer Michael Ende die Forschungsergebnisse des in Bordelum/Nordfriesland tätigen Pfarrers Jürgen Spanuth bereits gekannt haben, obwohl die zur selben Zeit veröffentlicht wurden, wie sein erstes Jim-Knopf-Buch?
    Bemerkenswert ist auch sein Zahlenspiel!
    Die Wilde 13 waren in Wirklichkeit nur 12, was zum altn Mondkalender gehört, der eben an dieser friesischen Küste des Deutschen Meeres entwickelt worden ist, da diese die einzige Gegend der Erde ist, in der der Mond bereits vor Jahrzigtausenden einen derartig großen Einfluß auf das tägliche Leben eines Kulturvolkes hatte und hat, daß daraus ein Mondkalender hatte entstehen können.
    Die Juden haben ihn erst gemeinsam mit dem sechsstrahligen Stern, dem Sonne, Bienenwabe und Hagalrune zu Grunde liegen, von den Philistern übernommen, die bekanntlich Friesen aus dem gerade untergegangenen Heliga Atalant waren.
    Im Mondkalender schafft der 13. Monat den Ausgleich mit dem Sonnenjahr.
    Vollkommen außergewöhnlich ist die Namensgebung 'Jamballa' für das versunkene Land!
    Für diesen Namen stand eines der beiden sagenhaften Länder Gevatter, die sich im Inneren der Erde befinden sollen, 'Agarthi' und 'SCHAMBALLA'.
    Auch die Zuflucht der Wilden 13 sollte nicht vergessen werden, 'das Land, das nicht sein darf'.
    In meiner Jugend hatte ich immer die DDR so genannt.
    Später erkannte ich, daß das für die BRD ganz genauso zutrifft - und die gibt es noch immer!
    (Fortsetzung folgt)


    WELFING

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  2. (Fortsetzung)
    Auch die Drachengeschichte ist sehr ungewöhnlich.
    Michael Ende greift sie in der "Unendlichen Geschichte" noch einmal auf.
    In ALLEN alten Kulturen der Welt ist der Drache ein SCHUTZZEICHEN !
    Deshalb wurde er auch überall als Feldzeichen geführt, "Dem Feinde zum Trutze, den Unsern zum Schutze".
    Bei den Wikingern - das Wort bedeutet 'Siedler' - hatten die Boote bei Handelsfahrten ein Schwanenhaupt, das bei Kriegsfahrten aber durch ein Drachenhaupt ersetzt wurde.
    Der Schwan in der Sage von 'Lohengrin', dem Sohn des Parzival, ist in Wirklichkeit kein Tier, sondern ein Boot, ein Wikingerboot auf friedvoller Fahrt!
    Dessen eingedenk, läßt sich vom "Heiligen Georg, dem Drachentöter" auf einen heidnischen Vorgänger rückschließen, der demnach ein DRACHENREITER gewesen sein könnte.
    So erhält auch die Siegfried-Sage einen greifbaren Sinn.
    Der Heerzug, zu dem ja nicht nur die Krieger gehörten, sondern auch der Troß oft mit ganzen Sippen an Gefolge, wurde auch als Heerwurm bezeichnet oder als HEERDRACHE, der wohl - wie viele andere auch - einen Drachen, eine Art Windsack, als Feldzeichen geführt hat.
    Auch von diesem Feldzeichen dürfte die Bezeichnung für den ganzen Verband abgeleitet worden sein.
    Siegfried hat also mit seinem Gefolge, wahrscheinlich in zahlenmäßiger Unterlegenheit, einen feindlichen Heerdrachen vernichtend geschlagen, was ihm den Beinamen 'Drachentöter' eingebracht hat.
    Ein lebendes Tier - gar ein Dinosaurier - war mit diesem Ehrennamen NIEMALS verbunden.
    Michael Ende spielt nun mit der Verwandlung des Drachen Frau Mahlzahn in einen 'Goldenen Drachen der Weisheit' auf die esoterische Bedeutung des Drachen an (dra - drei, drehen, wenden; hugh - hoch) als Wender zum Höheren, von der Dreiung zur Vierung, von der Zeugung zur Führung.
    Man fragt sich unwillkürlich, ob Michael Ende das alles gewußt und bewußt verarbeitet hat oder ob da nur eine bestimmte Schwingung war, die ihn einfach in diese Geschichte getragen hat.


    WELFING

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  3. tja das ist schon sehr merkwürdig, bezügl. Drache, siehe auch das hier: http://hintergruende2012.blogspot.de/2012/02/hackenheimer-ortswappen-david-icke-im.html

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  4. an Welfing, was sagsten dazu: http://hintergruende2012.blogspot.de/2010/12/jesus-lamm-lowe-t-wendt-zu-ihrer-e-mail.html

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