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Von: GLOBAL CHANGE <donotreply@wordpress.com>
Datum: 16. Mai 2012 13:12
Betreff: [Neuer Artikel] Polizei rät: Banker, verkleidet Euch!
An: cpohl3536@googlemail.com
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Polizei rät: Banker, verkleidet Euch!by ralfkeser |
Die
Banken im Frankfurter Finanzviertel wappnen sich für die Proteste der
„Blockupy“-Bewegung. Barclays montiert das Firmenschild ab, die
Commerzbank macht ganz dicht. Die Banker haben Angst vor
Gewaltausbrüchen.
„Blockupy“-Zeltlager vor der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am 8. Mai. Quelle: AFP
FrankfurtGesperrte
U-Bahnhöfe, verbarrikadierte Geschäfte, ausgestorbene Bankentürme -
Frankfurt wappnet sich für die erwarteten Proteste der
kapitalismuskritischen „Blockupy“-Bewegung. Deren Aktivisten wollen sich
auch von dem Verbot der Aktion nicht abschrecken lassen und ab Mittwoch
verstärkt gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank
(EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) protestieren. Die Banken
bereiten sich auf mögliche Ausschreitungen vor.
So
macht die Commerzbank ihre Zentrale von Donnerstag bis Sonntag dicht.
In dem vom Star-Architekt Sir Norman Foster entworfenen und mit 259
Metern höchsten Wolkenkratzer Frankfurts arbeiten normalerweise mehrere
Tausend Menschen. Auch ein weiteres Büro-Gebäude, das sogenannte
Galileo, öffnet seine Pforten nicht. „Commerzbank-Filialen, die in der
Sicherheitszone der Frankfurter Innenstadt liegen, werden teilweise und
zeitlich begrenzt geschlossen sein“, sagte ein Sprecherin. „Die Kunden
werden durch Plakat-Aushänge über die geplanten Schließungen dieser
Filialen informiert.“
Die
EZB zog aus Furcht vor Krawallen ihre Ratssitzung auf Dienstag vor.
Zahlreiche Mitarbeiter werden zudem während der mehrtägigen Proteste auf
geheime Ausweich-Quartiere verteilt. Für die übrigen wurden
Polizei-Eskorten organisiert, damit sie das EZB-Hochhaus mitten im
Frankfurter Bankenviertel gefahrlos betreten und wieder verlassen
können. „Die EZB wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die
Fortführung ihrer entscheidenden Geschäfte sicherzustellen und
handlungsfähig zu bleiben“, betonte ein Sprecher der Zentralbank.
Die Proteste beeinträchtigen sogar den Abschied von EZB-Ratsmitglied Jose Manuel Gonzalez-Paramo am Mittwoch. Die Ehrung, ursprünglich in einem Luxus-Hotel nur einen Steinwurf vom EZB-Gebäude entfernt geplant, wurde ins Umland verlegt. Die Gäste, zu denen Notenbanker aus aller Welt gehören, erfahren das neue Ziel erst kurz vor Beginn der Feierlichkeiten.
Die
Helaba legte ihren Mitarbeitern nach Aussagen eines Sprechers nahe,
sich am Freitag frei zu nehmen oder von zu Hause aus zu arbeiten.
Ähnlich hält es auch die KfW. Die staatliche Förderbank rechnet damit,
dass am Freitag weniger als 20 Prozent der etwa 2500 Frankfurter
Mitarbeiter ihre Büros aufsuchen werden. Die britische Investmentbank
Barclays hat ihr Firmenschild abmontiert. „Wir wollen doch nicht, dass
Farbbeutel gegen unsere Fassaden fliegen“, sagte ein Mitarbeiter.Die Proteste beeinträchtigen sogar den Abschied von EZB-Ratsmitglied Jose Manuel Gonzalez-Paramo am Mittwoch. Die Ehrung, ursprünglich in einem Luxus-Hotel nur einen Steinwurf vom EZB-Gebäude entfernt geplant, wurde ins Umland verlegt. Die Gäste, zu denen Notenbanker aus aller Welt gehören, erfahren das neue Ziel erst kurz vor Beginn der Feierlichkeiten.
Bankenproteste (Occupy Wall Street)
Die
Deutsche Bank wollte keine Details zu ihren Vorbereitungen nennen. Die
Polizei empfahl allen Bankern, am Freitag Freizeitkleidung zu tragen und
sich zurückhaltend zu verhalten. Zudem sollten sie möglichst früh ins
Büro kommen, hieß es aus allen Banken übereinstimmend. Auch der normale
Frankfurt-Besucher bekommt die Folgen der Proteste zu spüren: Die
Mainmetropole sagte unter anderem vorsorglich 20 Stadtführungen ab. Auch
Vorträge in Museen fallen aus.
Unter dem Motto „Blockupy“ haben rund 40 Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, EZB und IWF in der Frankfurter Innenstadt aufgerufen. Unterstützt wird die Bewegung unter anderem von Aktivisten und Gruppen der bankenkritischen Occupy-Bewegung, der Gewerkschaften, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und von linken Initiativen und Parteien. Unter anderem will die „Blockupy“-Bewegung am Donnerstag Plätze in der Innenstadt besetzen und am Freitag die EZB und weite Teile des Bankenviertels lahmlegen.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/blockupy-proteste-polizei-raet-banker-verkleidet-euch-seite-all/6637478-all.html
Unter dem Motto „Blockupy“ haben rund 40 Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, EZB und IWF in der Frankfurter Innenstadt aufgerufen. Unterstützt wird die Bewegung unter anderem von Aktivisten und Gruppen der bankenkritischen Occupy-Bewegung, der Gewerkschaften, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und von linken Initiativen und Parteien. Unter anderem will die „Blockupy“-Bewegung am Donnerstag Plätze in der Innenstadt besetzen und am Freitag die EZB und weite Teile des Bankenviertels lahmlegen.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/blockupy-proteste-polizei-raet-banker-verkleidet-euch-seite-all/6637478-all.html
ralfkeser | 16. Mai 2012 at 1:12 nachmittags | Kategorien: FINANCIAL, GLOBAL, PUBLIC INTERNATIONAL LAW - VÖLKERRECHT, RECHT - LEGISLATION, SPIRITUAL, SUBSTANZWERTSICHERUNG
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