wikipedia.org/wiki/Howard_Zinn
Auszug:...
Howard Zinn (* 24. August 1922 in Brooklyn, New York City; † 27. Januar 2010[1] in Santa Monica, Kalifornien) war ein einflussreicher US-amerikanischer Historiker, Politikwissenschaftler und emeritierter Universitätsprofessor der Boston University.
Den Schwerpunkt seiner Geschichtsforschung bildeten die Bürgerrechts- und Friedensbewegungen. Als Praktiker der Geschichte von unten bot Zinn eine Revision der amerikanischen Geschichtsschreibung. Sein Buch A People’s History of the United States,
das in einer Auflage von mehr als einer Million erschienen ist,
versucht die amerikanische Geschichte jeweils aus der Perspektive von
sonst in der Geschichtsschreibung üblicherweise wenig beachteten
Gruppen, darunter auch machtlosen „Opfern“, darzulegen.
Zinn war auch ein entschiedener Kritiker der Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Er war in der Bürgerrechtsbewegung und Friedensbewegung aktiv und wurde neben Noam Chomsky
zu einer der bekanntesten Figuren der amerikanischen Linken. Zinn
schreibt: „Der Ausdruck ‚gerechter Krieg‘ ist in sich widersprüchlich.
Krieg ist an sich ungerecht, und die große Herausforderung unserer Zeit
ist, mit dem Bösen, der Tyrannei und der Unterdrückung zurechtzukommen,
ohne eine große Anzahl von Menschen zu töten.“.....

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen